Modernisierung mit Öl lohnt sich weiterhin!

Wer jetzt auf die Nutzung erneuerbarer Energien umsteigt, dem winkt auch ganz ohne die so oft zitierte Austauschprämie für alte Ölheizungen ein stattlicher Geldsegen von bis zu 30,0 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 30.000 Euro.

Alternativ können 20 Prozent der Modernisierung-Investition von bis zu 200.000 Euro Kosten, maximal 40.000 Euro, über einen Zeitraum von drei Jahren von der Steuer abgesetzt werden.

Das Gute daran: Wer mit erneuerbaren, wie Solar, Photovoltaik oder Wärmepumpe seinen CO2-Ausstoß minimieren und Energiekosten sparen will, muss deshalb nicht auf die Vorteile einer effizienten Öl-Brennwertheizung verzichten.

Und geändert hat sich eigentlich nicht sehr viel. Die Förderung beim Einbau einer neuen Öl-Brennwertheizung war schon bis Ende 2019 nur gering. Nun wird die Öltechnik dies überhaupt nicht mehr gefördert.

Aber angesichts der günstigen Kombinationsmöglichkeiten, der vergleichsweise niedrigen Investitionskosten für eine Öl-Brennwertheizung und den langfristigen Vorteilen für Umwelt und Haushaltskasse fällt das kaum ins Gewicht. Nach wie vor zählt der Einbau eines Öl-Brennwertkessels zu den Modernisierungsmaßnahmen mit dem günstigsten Preis-Leistungsverhältnis. Immerhin lassen sich dadurch sofort bis zu 30 Prozent Energie einsparen.

Gleichzeitig wurden die Investitionszuschüsse und die maximalen förderfähigen Kosten für die energetische Sanierung zum 24. Januar 2020 erhöht. Die Einbindung erneuerbarer Energien in die Heizung und Warmwasserbereitung lohnt sich also weiterhin. Denn wer jetzt in Solar und Co. investiert, kann für die Erneuerbaren die seit Januar 2020 geltenden neuen Fördersätze nutzen.

Gleichzeitig steht eine Öl-Brennwertheizung im Hybrid-System weiterhin für Unabhängigkeit, minimalen Energieverbrauch und die Möglichkeit, künftig mit CO2-freien synthetischen Brennstoffen komplett klimaschonend zu heizen. Bis es soweit ist, können Biokomponenten und synthetisches Heizöl je nach Verfügbarkeit in immer höheren Anteilen dem herkömmlichen Brennstoff beigemischt werden. So wird das Klima ab sofort auch mit bestehenden Heizölanlagen geschützt. Überdies bieten schon heute viele Heizölhändler CO2-neutrales Heizöl an, bei dem die Emissionen durch Klimaschutzprojekte in aller Welt vollständig kompensiert werden.

Fazit: Klimaschutz und Ölbrennwert ergänzen sich hervorragend. Dazu braucht keiner eine Austauschprämie, die nur der bekommt, der sich von der Ölheizung verabschiedet, die aber am Ende nur die dabei entstehenden Mehrkosten ausgleicht.

Foto: Nattanan Kanchanaprat/Pixabay