Gerade jetzt: Effiziente Öl-Brennwertheizung lohnt sich!

Kurz vor Jahresende ist nun der Weg frei für die Umsetzung des Klimapakets. Im Vermittlungsausschuss einigten sich Bund und Länder darauf, mit welcher Höhe ab dem Jahr 2021 die CO2-Abgabe starten soll. Statt der bisher genannten 10 Euro liegt der Einstiegspreis pro Tonne CO2 nun für Raumwärme und Mobilität bei 25 Euro je Tonne CO2.

Was bedeutet das für die Endverbraucher? Eine 3.000-Liter Partie Heizöl EL kostet dann ab 1. Januar 2021 inkl. Mehrwertsteuer rund 236 Euro mehr. In den folgenden Jahren steigen die Zusatzkosten durch die kontinuierliche Erhöhung der CO2-Abgabe weiter an.

Aber auch Gaskunden bleiben nicht ungeschoren: Die zu 3.000 Liter Heizöl energiegleiche Menge Erdgas verteuert sich ab 2021 durch die CO2-Kosten um rund 200 Euro – mit der analogen Steigerung.

Da in vielen Regionen Deutschlands – vor allem im ländlichen Raum – der Umstieg vom bewährten Heizöl auf andere Energieträger entweder wegen fehlender Anschlussleitungen nicht möglich ist oder unwirtschaftlich wäre, sollten Ölheizungsbetreiber das kommende Jahr nutzen, um alte Kessel gegen sparsame Öl-Brennwertgeräte auszutauschen.

Hier sei auch nochmals klargestellt: Auch wenn es in manchen Medien in den vergangenen Wochen so klang: Die Ölheizung ist in Deutschland keineswegs verboten! Wer jetzt handelt, kann in den kommenden Jahrzehnten sicher, unabhängig und umweltfreundlich mit Öl heizen. Zusätzlich lassen sich bereits heute die CO2-Emissionen beim Verbrennen von Heizöl durch Klimazertifikate komplett kompensieren. Dieses Verfahren nutzen übrigens Bundesregierung und Bundesbehörden, um ihre Dienstreisen klimaneutral zu stellen. Warum sollten Sie das also nicht auch tun?

Überdies wird das Angebot an erneuerbaren und damit bei der Verwendung CO2-neutralen flüssigen Brennstoffen immer umfangreicher.

Dem CO2-freien Betrieb einer modernen Öl-Brennwertheizung steht also nichts im Wege!

Und die Förderung? Sicher, man kann warten, was am Ende beim Thema Förderung beschlossen wird. Man kann aber auch jetzt beginnen und sofort etwas für die Umwelt und den Geldbeutel tun. Denn eine effiziente Ölbrennwertheizung lohnt sich auf jeden Fall – und noch viel mehr als Teil einer Hybridanlage in Kombination mit erneuerbaren Energien, wie Solar, Wärmepumpe oder einem gemütliche Atmosphäre ausstrahlenden Kamin, in dem Holz verfeuert wird.

Und vergessen Sie nicht, bei der Modernisierung Ihrer Ölheizung auch an den Tank zu denken.

Lassen Sie sich beraten und treffen Sie die richtige Entscheidung. Die kompetenten Fachbetriebe der ÜWG stehen Ihnen dafür gern zur Verfügung. Den passenden Ansprechpartner in der Region finden Sie HIER.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen frohe, besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein gesundes, friedliches und erfolgreiches neues Jahr!

Ihre

Überwachungsgemeinschaft Technische Anlagen der SHK-Handwerke

Foto: IWO