Heizölpreise stark gefallen

Pünktlich zur Adventszeit kommt die frohe Botschaft für die Heizölkunden: Seit dem Spitzenwert Ende Oktober gingen die Endverbraucherpreise für Heizöl EL deutschlandweit um rund 15 Prozent zurück.

Das bedeutet zwar noch nicht, dass die Logistik-Probleme, die vor allem durch das Niedrigwasser auf dem Rhein entstanden sind, nun kurzfristig gelöst werden konnten. Es fehlt immer noch an Niederschlag. Und der wird nun in der kalten Jahreszeit in den Regionen, aus denen der Rhein sein Wasser bezieht, auch erstmal als Schnee und nicht als Regen niedergehen, sodass der Flusspegel sich so schnell nicht normalisieren dürfte.

Dennoch profitieren die deutschen Ölheizungsbetreiber nun von den Vorgaben aus dem internationalen Rohölmarkt. Hier sackte etwa die Notierung für Nordseeöl Brent innerhalb von nur sieben Wochen um mehr als 26 US-Dollar auf unter 60 US-Dollar pro Barrel (159 Liter).

Auch wenn dieser Preisrutsch nicht komplett auf den innerdeutschen Heizölmarkt durchgeschlagen hat, da die Händler weiterhin einen hohen zusätzlichen Logistikaufwand zu bewältigen haben, um die sichere Heizölversorgung zu gewährleisten, kann der Heizölvorrat vor Weihnachten nun bereits wieder zu erheblich besseren Konditionen aufgefüllt werden.

Viele Heizölkunden nutzen derzeit die Gelegenheit, um zumindest eine kleinere Menge nachzutanken. Andere, deren Tanks noch ausreichend voll sind, warten ab und hoffen, dass die Preisentwicklung noch ein weiteres Stück nach unten geht.