Die aktuellen Erhebungen der Schornsteinfeger ergeben eine kaum veränderte Zahl an Ölheizungen.

Der Modernisierungsbedarf bleibt indes hoch!

Nach den kürzlich durch das Schornsteinfegerhandwerk veröffentlichen Erhebungsdaten für das Jahr 2016 ist die Zahl der Ölheizungen seit dem Vorjahr nahezu konstant geblieben.

Danach gibt es in Deutschland rund 5,1 Millionen Ölheizungen (Heizwert) und 517.000 Öl-Brennwertheizungen – in Summe: 5,6 Millionen Ölanlagen. Über die Hälfte davon stehen allein in den drei Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Doch nicht nur hier sind die Ölheizungsbetreiber der bewährten Technik treu geblieben. Auch in den anderen Regionen gab es kaum Veränderungen bei der Anlagenzahl.

Allerdings besteht weiterhin ein hohes Modernisierungspotenzial. Nach Auswertung der Schornsteinfeger sind 16,9 Prozent der Ölkessel älter als 25 Jahre und fast 6,5 Prozent sogar älter als 33 Jahre. Solche Geräte verbrauchen unnötig viel Energie und belasten selbst bei den derzeit günstigen Heizölpreisen die Haushaltkasse über Gebühr. Mit dem Tausch des „alten Eisens“ gegen eine neue, effiziente Öl-Brennwertheizung lassen sich bis zu 30 Prozent Energie sparen. Entsprechend niedriger sind die Emissionen. Wer seine Öl-Brennwertheizung zusätzlich mit einer Solaranlage koppelt, erreicht einen noch höheren Effekt. Eine lohnende Investition für den Geldbeutel und die Umwelt.

Im Zuge der Heizungsmodernisierung ist es auch sinnvoll, den Tank einer eingehenden Überprüfung zu unterziehen. Bei einem niedrigeren Jahresverbrauch an Heizöl empfehlen sich kleinere Tankanlagen, die im Keller weniger Platz beanspruchen. Moderne Sicherheitstanks bieten dazu optimale Lösungen.

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