Nachlese zur ISH 2017: Zukunftspotenziale der Ölheizung

Während die Effizienz von Öl-Brennwertgeräten sich bereits am Limit des technisch Machbaren bewegt, betreffen neue Entwicklungen vor allem das Design, die Kommunikationsfähigkeit und die Kombination mit erneuerbaren Energien.

Doch auch technisch gibt es immer noch Verbesserungen. Das zeigte sich zuletzt auch auf der ISH 2017, der weltweiten Leitmesse für Gebäude- und Energietechnik, die alle zwei Jahre in Frankfurt am Main stattfindet.
Die dominierenden Themen waren diesmal Digitalisierung und neue Technologien wie Strom-Wärmepumpen und Brennstoffzellen. Aber auch bewährte

Heizsysteme wie Öl-Brennwerttechnik hatten bei allen namhaften Heizgeräteherstellern und beim BDH-Technologie- und Energie-Forum ihren Platz. Kompakte Bauformen, wertige Oberflächen und reduzierte Bedienelemente belegen, dass Ölheizungen auch durch modernes Design überzeugen können. Davon profitieren Verbraucher vor allem, wenn das Gerät im Hauswirtschaftsraum steht oder der Heizungskeller noch anderweitig genutzt wird.

Immer wichtiger wird zudem die Digitalisierung, also die Einbindung der Heizungsanlage ins sogenannte „Smart Home“ (Intelligentes Heim) und die technische Kommunikationsfähigkeiten der Anlage, die künftig Bedienung, Wartung und Reparatur erleichtern.
Ein weiteres großes Thema sind weiterhin hybride Heizsysteme, die verschiedene Wärmequellen nutzen und erneuerbare Energien einkoppeln.